Anke Pranz    Unternehmensberatung & Organisationsentwicklung 

           Systemoptimierung

Disposition

Die Disposition der Aufträge und Bestände in den Beschaffungs- und Versorgungsnetzen ist ein Bestandteil des SCM. Hier werden Aufträge zu den Bedarfen und Terminen mengenmäßig aufgeteilt und mit den vorhandenen Ressourcen abgestimmt.

Die langfristig ausgerichtete Strategieplanung die vorher von der Unternehmensführung aufgrund des Kunden- und Planbedarfes festgelegt wird, berücksichtigt den Bedarf über einen Zeitraum von mehreren Monaten bis zu einigen Jahren. Der aktuelle Bedarf kommt aus dem Vertrieb über die Aufträge. Auf Grundlage dieser beiden Komponenten teilt die Disposition mengenmäßig, zum richtigen Zeitpunkt die Bedarfe ein. Eine weitere Aufgabe der Disposition besteht darin entsprechende Sicherheitsbestände zu planen und damit die Lieferfähigkeit durchgehend aufrecht zu erhalten. Der Einkauf des Materials erfolgt auf Grundlage dieser Einteilung. Durch eine Optimierung dieser Prozesse, lassen sich Kosten senken, die Durchlaufzeiten verkürzen und die Termintreue verbessern.

Um diesen komplexen Prozess zu vereinfachen setzen viele Firmen in der Regel ein ERP System ein. Das ERP System übernimmt dabei die Disposition des Materials als Grundlage für den Einkauf. Viele Firmen haben zusätzlich ein System das die Disposition für die Fertigungsplanung übernimmt. Es handelt sich dabei um zwei verschiedene Dispositionsarten.

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